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Katzenernährung: was wirklich zählt

Aktualisiert: 16. Juni 2026 · NOVEM Ratgeber

Rund ums Katzenfutter kursieren viele Versprechen. Ein paar einfache Prinzipien helfen, gutes Futter von cleverem Marketing zu unterscheiden.

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Die Katze ist ein obligater Karnivore

Katzen sind auf tierisches Protein angewiesen und brauchen Nährstoffe wie Taurin, Arginin und Vitamin A in Form, wie sie in tierischen Quellen vorkommen. Pflanzliche Kost allein deckt diesen Bedarf nicht.

Nass- oder Trockenfutter?

Nassfutter bringt viel Flüssigkeit mit und unterstützt damit Harnwege und Nieren. Wichtiger als die Form ist aber, dass es sich um ein vollständiges Alleinfutter handelt und die Menge zur Katze passt.

Der Mythos 'getreidefrei'

'Getreidefrei' ist überwiegend ein Verkaufsargument und kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend ist ein nach AAFCO- oder FEDIAF-Standard vollständiges Futter, passend zur Lebensphase. Bei Rohfütterung gilt: auf Hygiene und Ausgewogenheit achten — die Risiken werden oft unterschätzt.

Häufige Fragen

Ist getreidefreies Futter besser?

Nicht per se. Getreide ist für Katzen nicht grundsätzlich schädlich. Achte stattdessen auf ein vollständiges Alleinfutter und die passende Menge.

Nass oder trocken — was ist besser?

Nassfutter liefert wertvolle Flüssigkeit. Eine Mischung kann sinnvoll sein; wichtiger sind Qualität, Vollständigkeit und Portionsgrösse.

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Dieser Ratgeber orientiert sich an etablierten Prinzipien der Katzenmedizin und ist nicht-diagnostisch. Er ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Bei akuten Symptomen wende dich bitte direkt an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.

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