Wohnungskatze beschäftigen
Eine reine Wohnungskatze braucht Anregung, um körperlich und mental gesund zu bleiben. Beschäftigung ist dabei mehr als Zeitvertreib — sie ist Teil der Gesundheitsvorsorge.
Ein Kratzbaum, der nicht wackelt, schont Sofa und Gelenke. Was grosse und ältere Katzen brauchen.
Weniger Schaufeln, mehr Überblick über die Klo-Gewohnheiten. Welche Geräte gross genug sind und was sie nicht können.
Warum Beschäftigung Gesundheit ist
Aktives Spiel hält schlank und beugt Übergewicht vor; mentale Auslastung reduziert Stress. Und Stress ist bei Katzen kein Randthema: Er hängt unter anderem mit wiederkehrenden Blasenproblemen (idiopathische Zystitis) zusammen.
Die fünf Pfeiler einer katzengerechten Umgebung
Bewährt hat sich, fünf Bereiche zu bedenken: sichere Rückzugsorte, getrennte Ressourcen (Futter, Wasser, Katzenklo), Gelegenheit zu Spiel und Jagdverhalten, positiver und vorhersehbarer Kontakt mit dem Menschen sowie Respekt vor dem feinen Geruchssinn der Katze.
Katzenklos richtig aufstellen
Eine einfache Faustregel: Anzahl der Katzen plus eins. Die Kisten gehören an ruhige, gut erreichbare Orte und sollten sauber gehalten werden. Unsauberkeit ist oft ein Hinweis auf Stress oder ein Gesundheitsthema.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich am Tag mit meiner Katze spielen?
Mehrere kurze, aktive Jagd-Einheiten pro Tag sind besser als eine lange. Schon zwei bis drei Einheiten von wenigen Minuten machen einen Unterschied.
Wie viele Katzenklos brauche ich?
Als Faustregel: Anzahl der Katzen plus eins, an ruhigen Orten verteilt.
Verwandte Ratgeber
Dieser Ratgeber orientiert sich an etablierten Prinzipien der Katzenmedizin und ist nicht-diagnostisch. Er ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Bei akuten Symptomen wende dich bitte direkt an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.